Musik verbindet

Gemeinsam mit dem Kirchenchor Hopsten veranstaltet die Blaskapelle Schapen ein Konzert auf dem Saal der Gaststätte Schmiemann in Hopsten. Am 18. November präsentieren die Musiker ab 16.30 Uhr Stücke aus verschiedenen Musikrichtungen.

Konzertplakat "Musik verbindet"

Neben Robbie Williams Songs aus Let Me Entertain You, einem Medley der Blues Brothers oder einem Hauch vom Wilden, Wilden Westen gehören dazu ebenso Klassiker wie Ave Maria. In zwei Blöcken finden neben Einzeldarbietungen der beiden Musikgruppen auch einige gemeinsame Stücke Platz. Auf das gemeinsame Üben freut sich Edmund Huil, Vorsitzender der Blaskapelle, schon:

„Die Zusammenarbeit mit dem Hopstener Kirchenchor gestaltet sich sehr offen und zuverlässig. Wir freuen uns auf ein tolles Konzert und sind gespannt, wie sich unsere beiden Musikgruppen vereinen werden“.

Vorsitzender Edmund Huil

Neben den Auftritten des Kirchenchors und der Blaskapelle erhalten auch die Jüngsten, unsere Musikjugend, die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. In wöchentlichen Proben arbeiten die Mädchen und Jungen unter der Leitung von Stefan Griese schon fleißig an ihrem Programm.

Bischöfliche Hofkapelle

Samstagmorgen, 4.05 Uhr: Der Wecker klingelt – es geht los. Die kalte Dusche war wohl nötig, die Nacht kurz. Der Kaffee am Morgen das Lebenselixier. Ein kurzer Blick auf die Uhr. Um 5.15 Uhr stehen die Schapener bereits auf dem Parkplatz des Landgasthauses Rosken. Überall müde, aber aufgeregte Gesichter. Die Treppen des Busses erklommen, ging der wilde Ritt nach Hildesheim endlich los. Die erste Stunde nutzten viele, um noch eine Mütze Schlaf zu ergattern. Aber spätestens nach der Pause auf dem Rastplatz Auetal war das nicht mehr denkbar. Der warme Kaffee und leckere Kuchen stärkten die Musiker und mitgereisten Schapener.

„Wenn wir gleich in Hildesheim ankommen, dann müssen alle mit anpacken.“

Vorsitzender Edmund Huil

Viele Hände, schnelles Ende: Um 9 Uhr in Hildesheim angekommen, war der Weg ins das Gymnasium Josephinum nicht weit. Am Domplatz vorbei trafen die Schapener auf das Who-Is-Who der deutschen Katholischen Kirche. Auch einige bekannte Gesichter vom Handruper Gymnasium Leoninum, Heiner Wilmers Alma Mater, konnten ausgemacht werden.

Viele kleine und große Kinder in Messdienergewänden gingen in Richtung Hildesheimer Mariendom und waren mindestens so aufgeregt wie die Schapener. Beeindruckend zu sehen waren die Gruppen und Vereine, die unseren Schapener Jung Heiner Wilmer in seinen wohl wichtigsten Stunden unterstützen wollen. Neben Schützenvereinen und Schulgruppen, waren auch einige Ritter dabei. „Hast du die schon gesehen?“, war wohl die bestimmendste Frage in der Zeit vor dem Weihgottesdienst.

Gemütlich wollten die Schapener auf dem Domplatz ihre Bänke besetzen. Aber nichts da: Schon eine knappe halbe Stunde vor Beginn der Weihe war der Platz bis an den Rand gefüllt. Also hieß es in kleine Gruppen aufteilen und irgendwo einen Platz finden. Auf denen hielt es die Schapener aber nicht lange, als Heiner Wilmer kurz vor 10 Uhr sein Bischofshaus verlies. Wie ein kleiner Star jubelten und klatschten bereits einige Begeisterte.

Sichtlich angespannt betrat der angehende Bischof umsäumt von hunderten Messdiener und zahlreichen Bischöfen den Hildesheimer Dom, sein neues Zuhause. Schnell wieder Platz nehmen, sodass die Schapener auch ja nichts verpassen, war die Devise. Die Sicht einigermaßen gut, nahm der Weihgottesdienst seinen Lauf. Auf den engen Bänken kamen die ersten leisen Gespräche auf: „Wo kommt ihr denn her?“. Begeistert zeigten sich die übrigen Gottesdienstbesucher von der großen Scharr an Schapenener: Mehr als 200 wollten ihren „Schapener Jung“ schließlich tatkräftig unterstützen.

Spätestens als alle Last von ihm abfiel und Heiner inmitten des Doms auf Plattdeutsch erklärte, weshalb er ein Faß Bier für die Emsländer organisieren musste, hatte er alle Herzen bei sich. Lautes Lachen und Applaudieren hallte vom Dom über den Domplatz, vermutlich bis nach Schapen. Wie menschlich und nahbar er trotz seiner neuen Aufgabe als Bischof bleiben wird, zeigte der „Herz-Jesu-Bischof“, wie Erzbischof Stefan Heße aus Hamburg in taufte, bei seinem Bad in der Menge. Sein breites Grinsen steckte alle mit an und es flossen bestimmt so einige Tränchen.

Nach der Weihe machten sich die Musiker auf, sich erst einmal zu stärken. Nach den vier Stunden Gottesdienst war das auch bitter nötig. Den Klängen des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Dinklar lauschend, schmeckte das Schnitzelbrötchen großartig. Einige Stücke spielten wir zusammen vor dem beeindruckenden Dom. Vielleicht war es Wunschdenken oder Einbildung, aber mit Sicherheit wanderte der ein oder andere Blick des neuen Bischofs in Richtung der Bühne.

Ein Highlight, auf das sich die Schapener schon während der Busfahrt eingestimmt hatten, war das Schapen-Lied:

„Scha-Scha-Schapen, klein aber fein. Scha-Scha-Schapen, ich lieb‘ dich nicht nur zum Schein. Zwar wachsen keine Reben hier, aber dafür gibt es Schnaps und Bier. Unsere Stimmung ist famos, in Schapen ist immer was los“,

schallte es laut über den Hildesheimer Domplatz.

Zwar konnte sich unser Bischof von seinen offiziellen Pflichten nicht lösen und lautstark mit den Schapenern einstimmen, in seinem Herzen sang er aber bestimmt mit. In Windeseile packten die Musiker ihre Sachen zusammen und rannten förmlich zurück zum Bus aus Sorge, dass dieser ohne sie fahren würde. Fehlt noch einer? Ja, Heiner! Dieser bleibt aber wohl oder übel in Hildesheim.

In alter Blaskapellen-Manier musste selbstverständlich auf dem Rastplatz „Mutter, Mutter, der Reis kocht über“ gespielt werden. Sonst wäre es kein #blaskapelleontour gewesen. Trotz großer Müdigkeit war die Busfahrt definitiv alles andere als langweilig. Nicht nur ein Geburtstagsständchen wurde gesungen, auch der Franz von der Vogelwiese saß plötzlich im Bus auf dem Weg nach Schapen. Als auf der Autobahn das Schild „Willkommen im Emsland“ zu sehen war, rückte die Heimat in greifbare Nähe. Obwohl alle abends todmüde ins Bett gefallen sind, hat sich der kleine Roadtrip auf jeden Fall gelohnt. Abschließend bleibt uns nur noch zu sagen:

„Heiner, es war uns eine Ehre!“

Eine Journalistin interviewt den Vorsitzenden der Blaskapelle.

Blaskapelle Schapen goes Hollywood

Spaß beiseite: Zahlreiche Medien zeigen sich an der bevorstehenden Bischofsweihe in Hildesheim interessiert. Der Schapener Pater Heiner Wilmer wird am kommenden Samstag, 1. September, zum Bischof geweiht. Um ihm dabei ein Stück Heimat zu gewährleisten, tritt die Blaskapelle die Fahrt ins niedersächsische Hildesheim an. 

Unser Vorsitzender Edmund Huil spricht in dem Interview mit NDR1 Niedersachsen über seine persönlichen Begegnungen mit Heiner Wilmer. Aber auch die Blaskapelle hat in den vergangenen Jahren immer wieder zahlreiche Berührungspunkte mit dem ehemaligen Generaloberen der Herz-Jesu-Priester gehabt. Zu seinen Heimatprimizien oder sonstigen Jubiläen schwang der Geistliche schon des Öfteren den Taktstock.

„Als ich euren Taktstock in der Hand hielt, war ich richtig nervös.“

Bischof Heiner Wilmer

In Zukunft wird er aber nicht nur in Schapen zeitweise musikalisch den Takt angeben. Die Katholiken im Bistum Hildesheim können sich über einen charismatischen Bischof freuen, der vieles bewegen wird. Ganz Schapen und besonders die Blaskapelle drückt Heiner Wilmer für diese spannende Zeit die Daumen und freut sich, ihm wieder ein Stück näher gekommen zu sein als noch zu seinen italienischen Zeiten.

Musiker marschieren durch den Ort Halverde.

Heiße Temperaturen in der Schützenfest-Saison 2018

Die heißen Temperaturen dieses Sommers machten der Blaskapelle Schapen während der Schützenfest-Saison ordentlich zu schaffen. Allerdings zeigten sich die Schützen und ihre Gäste in den Orten Ledde, Schale und Halverde sowohl dankbar für den Einsatz als auch fürsorglich.

„Ich finde es wirklich ganz toll von euch, dass ihr eure Freizeit dafür opfert, uns einen schönen Nachmittag zu machen, anstatt im Freibad zu liegen.“

Schützenschwester aus Ledde

Die Anerkennung der Schützenbrüder und -schwestern erleichterten der Blaskapelle das Marschieren und die Platzkonzerte der verschiedenen Veranstaltungen. 

War es auf dem Ledder Schützenfest noch sehr heiß, erfreuten sich die Musiker fast über die willkommene Abkühlung während des Schaler Schützenfestes. Das Marschieren bei Regen stellte plötzlich kein Übel mehr dar, sondern machte den meisten Musiker sogar tatsächlich Spaß. 

Noch über das kühle Nass gefreut, waren in Halverde wieder Temperaturen jenseits der 30-Grad-Grenze an der Tagesordnung. Trotz eines gesundheitlichen Zwischenfalls meisterten die Musiker auch diese Gegebenheiten und verabschiedeten sich nach dem Halverder Schützenfest in die wohlverdiente Sommerpause.

Die Blaskapelle Schapen beim Schützenfest 2018 in Schapen.

„Königsgrund“ feiert Schützenfest

Auf das Schapener Schützenfest freuen sich nicht nur die Schützen, sondern auch die Musiker der Blaskapelle Schapen ein ganzes Jahr über. In diesem Jahr ging es zunächst am Donnerstagnachmittag um eine musikalische Gestaltung des Familiennachmittages. 

Wie auch in den letzten Jahren erhielt die Musikjugend die Chance, ihr Können eindrucksvoll unter Beweis zu stellen. Unter dem Applaus der Familienmitglieder freuten sich die jungen Musiker über ihren nächsten Auftritt.

Am frühen Freitagmorgen ging es dann für die großen Musiker von der Schapener St. Ludgerus Kirche nach einem stärkenden Frühstück zum Kriegerdenkmal. In diesem Jahr sprach Landtagsabgeordneter Christian Fühner zu den Schützen und mahnte das stetige Erinnern an Kriegsopfer und Kriegsführung an. Heiter folgte das Königsschießen, das die Blaskapelle bis zum frühen Nachmittag musikalisch begleitete. Als Reinhard Siering und Dennis Wulf den Vogel herunter holten, war klar: In diesem Jahr gibt es statt dem Wiesengrund nun den „Königsgrund“ in Schapen.

Eine Gruppe Musiker spielt auf einer Veranstaltung.

Bei den Königsbällen am Freitag- und Samstagabend zeigte sich das Schapener Publikum begeistert von der modernen Stückauswahl der Blaskapelle. Beim Saisonhit des Jahres 2018 „Saufen morgens, mittags, abends“ brüllten die Schützen und Gäste lauthals mit. Spontan wurde das Lied „Wir sind die Kinder vom Süderhof“ um die Phrase „Wir sind die Kinder vom Wiesengrund“ umgeändert. Das Feiern mit den Königspaaren Reinhard Siering & Helga Reeker und Dennis Wulf & Jana Middelhove war wieder einmal unvergesslich. 

Von der Blockflöte bis zur Tuba

In leuchtende Kinderaugen blickten die Verantwortlichen der Blaskapelle Schapen beim Schnuppervormittag in der Karwoche. Der Vormittag war angelehnt an die Osterferienaktion der Samtgemeinde.

Bevor die Kinder im Grundschulalter die Instrumente ausprobieren konnten, brachte Sarah Lambers als Jugendvertreterin der Blaskapelle den Nachwuchsmusikerneinige Grundlagen bei. Die Notenlängen und Pausen baute sie mit spielerischen Elementen in Klatschaufgaben ein. Die Kinder klatschen eifrig mit und waren begeistert, die erlernten Rhythmen beispielsweise auf dem Schlagzeug umzusetzen. Mit einer Stempelkarte ausgestattet ging es dann für die Kinder aus allen Orten der Samtgemeinde an die verschiedenen Stationen.

Nachwuchskräfte der Blaskapelle Schapen konnten ihr Fachwissen über die eigenen Instrumente an die interessiertenKinder weitergeben. Von kleinen und leichten Instrumenten wie der Blockflöte bis hinzur schweren Tuba fanden sie fast alle Instrumente vor. Der Ehrgeiz packte dieKinder und sie versuchten, auf jedem Instrument einen Ton spielen zu können.

„Was die kleinen Musiker heute schon gezeigt haben, ist wirklich beachtlich“,

freute sich der Vorsitzende Edmund Huil über die gute Resonanz.

Knapp 20 Kinder aus der Samtgemeinde Spelle nahmen am Angebot teil und überzeugten sich von der Vielseitigkeit der Blasmusik. „Besonders hat uns aber gefreut, dass auch einige Erwachsene den Weg nach Schapen gefunden haben, um einige Instrumente anzuspielen“, so Huil weiter. Er versicherte, dass es nie zu spät sei, eine musikalische Ausbildung zubeginnen.

Erfolgreiches Jahr 2017

Auf ein ereignisreiches vergangenes Jahr blickte am 13. Januar die Blaskapelle Schapen bei ihrer Generalversammlung zurück. Im Mittelpunkt standen dabei die beiden Konzerte unter dem Motto „Und Klappe…“.

Vor allem das Schapener Konzert in der Halle des Unternehmens Transporte Vaal ließ die Mitglieder in Erinnerungen Schwelgen. Die Vorbereitungen waren anstrengend, aber der Applaus beim Konzert und die Stimmung bei der anschließenden Party waren die Mühen wert, fand Vorsitzender Edmund Huil.

„Ohne die DIAs hätten wir das aber nicht geschafft“,

lobte Huil die Tatkraft und Einsatzbereitschaft des Vereins Do it Alfons.

Auch das Oktoberfest Ende September war wieder ein voller Erfolg. Insgesamt blickte die Blaskapelle auf knapp 20 Auftritte im vergangenen Jahr zurück. Für die Nachwuchsgewinnung war das Jahr 2017 ebenfalls ein erfolgreiches. Nach einem Probiernachmittag in der Hopstener St. Franziskus-Grundschule meldeten sich gleich einige Kinder für einen Musikschulunterricht an. Auch der Besuch im Musikunterricht der Grundschule in Schapen zeigte Wirkung. Eine ganze Bläserklasse mit 15 Kindern konnte in der St. Ludgerus Grundschule gebildet werden.

Bei der Musikjugend, der Nachwuchskapelle, gründeten sich zwei Gruppen, die leistungsgerecht Woche für Woche die Orchesterprobe durchführen. Unter der Leitung von Stefan Griese sei die Probenbeteiligung sehr gut, berichteten Jugendvertreter Jakob von der Haar und Sarah Lambers. Ein besonderes Lob galt an dem Samstagabend den erfolgreichen Teilnehmerinnen des D1-Lehrgangs in Salzbergen. Maren Beerboom erreichte sogar 99 von 100 Punkten und wurde Lehrgangsbeste. „Da passiert so einiges“, resümierte Vorsitzender Edmund Huil die Jugendarbeit.

Nachdem Franz-Josef Göcke den ausgeglichenen Kassenbericht präsentierte, konnte er Vorstand einstimmig entlastet und wiedergewählt werden. Stefan Griese bleibt für weitere zwei Jahre stellvertretender Vorsitzender. Ebenfalls weitere zwei Jahre darf Jakob von der Haar als Jugendvertreter und Franz-Josef Göcke als Kassierer arbeiten. Erika Wiggering wurde ebenfalls für eine weitere Wahlperiode zur Kassenprüferin bestimmt. 

Ein Blick auf das Jahr 2018 verriet: Der Blaskapelle Schapen wird sicherlich nicht langweilig werden. Es soll ein Konzert mit dem Hopstener Kirchenchor veranstaltet werden. Für 2019 steht ebenfalls ein weiteres Highlight auf dem Programm. Die Blaskapelle wird die Gemeindefahrt nach Rom musikalisch begleiten. 

Vier Mädchen halten Urkunden der D1-Prüfung in den Händen.

Lehrgangsbeste kommt aus Schapen

In den vergangenen vier Wochen bereiteten sich vier Schapener Musikerinnen auf die Prüfungen des D1-Lehrgangs vor. Alle vier Mädchen bestanden mit tollen Leistungen.

Laura Stöppel, Lina Hilbers und Johanna Middendorp an der Klarinette und Maren Beerboom an der Querflöte stellten sich Anfang Dezember zunächst der theoretischen Prüfung. Dabei waren Fakten wie die Meister des Barocks oder der Romantik, die Grobbestimmung von Tonintervallen oder der Aufbau einer Tonleiter gefragt. Bei der praktischen Prüfung wurde den jungen Musikerinnen verschiedene Tonleitern, Pflicht- und Selbstwahlstücke abverlangt. Insgesamt konnten die Musiker 100 Punkte aus der theoretischen und praktischen Prüfung sammeln.

Maren Beerboom konnte sich am Samstag über 99 von 100 möglichen Punkten freuen und schloss als Lehrgangsbeste ab. Auch die drei weiteren Schapener Teilnehmerinnen lieferten tolle Leistungen. Die Blaskapelle gratuliert allen Prüflingen und freut sich besonders, die vier Schapener Mädchen bald in den eigenen Reihen willkommen zu heißen.

Der D1-Lehrgang wurde in diesem Jahr vom Musikverein Salzbergen angeboten. In Kooperation mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Spelle-Venhaus und dem Musikverein Besten-Lünne lassen sich die vier Vereine die Organisation der Lehrgänge untereinander umgehen. Die Vereine wollen somit regelmäßig möglichst vielen Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit bieten, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Ausrichter ist in jedem Jahr der Regionalmusikverband Emsland/Grafschaft Bentheim.

Eine Musikkapelle posiert vor einem alten Haus.

Schützenfest 2017 in Schapen

Das diesjährige Schapener Schützenfest war sowohl für die Blaskapelle, als auch für die feiernden Schützen ein voller Erfolg. Wie in jedem Jahr, machte es den Musikern großen Spaß, vor den Schapenern neue Stücke zu präsentieren.

Obligatorisch fing das Schützenfest mit einem Auftritt beim Familiennachmittag am Donnerstag an. Die großen musikalischen Stars waren dabei aber nicht die Blaskapelle, sondern der Nachwuchs der Musikjugend. Die jungen Musiker stellten wieder einmal ihr Können eindrucksvoll unter Beweis und zogen viele andere Kinder mit in den Bann. Veranstaltungen dieser Art sind die beste Werbung für eine gelingende Nachwuchsarbeit. Es zeigt, dass die jungen Musiker wertgeschätzt werden und regelmäßig das Erprobte präsentieren können.

Am Freitag zog die Kolonne aus Schützen und Musikern morgens nach der Schützenmesse von der Kirche, über das Seniorenzentrum St. Elisabeth hin zum Schützenzelt, wo auch schon die belegten Brötchen warteten. Nach einer Stärkung traten die Aktiven zum Kranzniederlegung am Ehrendenkmal an. Nach dem jährlichen Gänsehautmoment – dem Spielen der Nationalhymne – nahmen die Schützen das Gewehr in Richtung Vogel in die Hand. Untermalt wurde das Schießen vom Platzkonzert der Blaskapelle. Einige neue Stücke aus dem Repertoire führte die Kapelle unter Leitung von Dirk Brünenborg dabei auf. Große Erleichterung herrschte, als der Vogel schlussendlich gefallen war und nach einem „Hoch soll er leben“ endlich die verdiente Mittagspause eingeläutet wurde. Am Abend versammelten sich Schützen, Angehörige und Musiker zum Ausholen des neuen Königspaares Doris und Thomas von der Haar. Der kurze Weg war sicherlich ein Pluspunkt, der viele Interessierte lockte.

Den krönenden Abschluss lieferte dann der letzte Schützenfesttag. Nachdem die Musiker und Schützen ausschlafen konnten, traten sie am Samstagabend zum Ausholen des Jungen Königs Ferdinand Robert mit seiner Königin Janina Schmidt an. Trotz der teils starken Hitze und brennenden Sonne machten sich viele Schützen mit auf den längeren Weg an der Frerener Straße und bescherten dem Königspaar noch eine lange Nacht.

Der Sonntag war in diesem Jahr leider nicht zum Füßehochlegen vorgesehen. Die Blaskapelle musste noch einmal beim Schützenfest in Ledde ran und wurde dort für 20 Jahre Unterstützung geehrt.